Generalversammlung 2026

Am 17. April 2026 fand die Generalversammlung des KKV Hüsten im Landgasthof Schweineberg in Herdringen statt. Der Vorsitzende Norbert Runde begrüßte 50 KKVerinnen und KKVer. Zu Beginn wurde der im Jahr 2025 verstorbenen Mitglieder gedacht. Anschließend richtete der Geistliche Beirat, Dechant Daniel Meiworm, einige Grußworte an die Anwesenden. Die stellvertretenden Vorsitzenden Susanne Wiese und Achim Quadflieg präsentierten den Geschäftsbericht 2025 und erinnerten mit einer Bildpräsentation an die Ereignisse des vergangenen Jahres. Es folgten der Kassenbericht 2025 der Schatzmeisterin Martina Quadflieg und der Bericht der Kassenprüfer Michael Breker und Friedhelm Hennecke. Die Versammlung erteilte dem Vorstand daraufhin die Entlastung.

Bevor die Vorstandswahlen durchgeführt wurden, dankten der Vorsitzende Norbert Runde und sein Stellvertreter Achim Quadflieg den ausscheidenden Beisitzern Hubert Prange und Heiner Vogel für ihr jahrzehntelange Mitarbeit im Vorstand und überreichten Ihnen als Anerkennung ein Präsent.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen kam es zu einen Wechsel an der Spitze. Norbert Runde kandidierte auf eigenen Wunsch nicht mehr als Vorsitzender. Die Versammlung wählte Achim Quadflieg einstimmig zum neuen Vorsitzenden; Norbert Runde übernimmt künftig das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Die bisherigen Beisitzer Ulrich Betkerowitz und Peter Gawenda wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als neue Beisitzer wurden zudem Michael Breker, Susanne Fingerhut und Alexandra Schlüter in den Vorstand gewählt. Helmut Schulte (Pressesprecher) und Günter Roland (stellvertretender Schriftführer) wurden in Ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Der neue Vorsitzende bedankte sich  im Namen aller KKVerinnen und KKVer bei seinem Vorgänger Norbert Runde für seine erfolgreiche Arbeit und überreichte ihm als Zeichen der Wertschätzung ein Präsent.

Bei den Kassenprüfern schied Friedhelm Hennecke turnusgemäß aus. Michael Breker legte sein Amt nieder, da er künftig als Beisitzer im Vorstand tätig ist. Der Vorstand dankte beiden für ihre zuverlässige und engagierte Prüfarbeit.  Zu neuen Kassenprüferinnen wurden Gisela Wilms und Susanne Büenfeld gewählt.

Bei den aktuellen Informationen wurde darauf hingewiesen, dass sich die Fahrt nach Warendorf um eine Woche auf den 22. August 2026 verschoben hat. Zudem wurde mitgeteilt, dass nähere Informationen zur Jahresfahrt nach Berlin erst kurzfristig bekanntgegeben werden können.

Besichtigung Firma HEICO

Am Freitag, dem 20. März 2026, nahmen insgesamt 53 KKV‑Mitglieder an unserer Veranstaltung teil, die uns zu einer Betriebsbesichtigung der Firma HEICO Befestigungstechnik GmbH in Ense führte.

Pünktlich um 15:00 Uhr wurden wir vor dem Haupteingang des Unternehmens von den Herren Grobe (Vertriebsleiter), Jost (Vertriebsmitarbeiter) und Schwane (Versandleiter) herzlich empfangen. Bereits hier erhielten wir erste interessante Einblicke in die Unternehmensgeschichte – von der Gründung im Jahr 1900 in Niederense bis hin zum heutigen, breit gefächerten Produktsortiment.

Die HEICO Befestigungstechnik GmbH ist heute ein international agierendes Unternehmen, spezialisiert auf hochwertige Schraubensicherungssysteme und Verbindungselemente für anspruchsvolle Anwendungen. Die Produkte finden weltweit Verwendung, unter anderem in Automobilen, Traktoren, Lastkraftwagen, Windkraftanlagen und sogar in der Weltraumtechnik.

In zwei Gruppen aufgeteilt, besichtigten wir anschließend die verschiedenen Produktionshallen. Während des laufenden Betriebs konnten wir die Herstellung unterschiedlicher Produkte aus nächster Nähe verfolgen und erhielten anschauliche Erläuterungen zu den hoch technisierten Abläufen und Strukturen des Unternehmens.

Auch das Nachhaltigkeitskonzept von HEICO wurde sichtbar: Nicht nur in den Produktionsprozessen, sondern auch am Ende der Führung, als uns Herr Schwane das firmeneigene Tiergehege im Außenbereich vorstellte – mit Ziegen, Alpakas, Eseln und Hühnern ein unerwartetes, aber sehr sympathisches Highlight.

Nach der informativen und abwechslungsreichen zweistündigen Führung ließen wir den Tag im nahegelegenen Restaurant Wulf ausklingen. Bei leckerem Essen, Getränken und vielen angeregten Gesprächen konnten wir die Eindrücke Revue passieren lassen und uns über eine rundum gelungene KKV‑Veranstaltung freuen.

Titularfest 2025

KKV-Ortsgemeinschaft Hüsten feiert 75-jähriges Gründungsjubiläum

Die KKV-Ortsgemeinschaft Hüsten beging am 6. Dezember 2025 im Rahmen ihres Titularfestes das 75-jährige Gründungsjubiläum (24.10.1950).

Der Festtag begann um 10:30 Uhr mit einer feierlichen Messe in der Klosterkirche Oelinghauser Heide. Die Eucharistiefeier, zelebriert von Vikar Stephan Kersting (St. Petri), wurde musikalisch eindrucksvoll vom Chor Pro Vokal unter der Leitung von Ulrich Düllberg sowie Organist Hartwig Diehl gestaltet. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Im Anschluss daran trafen sich die 52 angemeldeten Mitglieder im Lokal „Schweineberg“ in Herdringen. Nach einem Sektempfang und der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden konnten sich die Gäste an einem reichhaltigen Buffet stärken und den Austausch in angenehmer Atmosphäre fortsetzen.

Der offizielle Teil der Jubiläumsfeier wurde durch zwei Ansprachen eröffnet.

Zunächst richtete der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders ein Grußwort an die Anwesenden. Er betonte die Bedeutung des KKV in der heutigen Gesellschaft und würdigte die Arbeit der Ortsgemeinschaft Hüsten.

Im Anschluss sprach der 1. Vorsitzende Norbert Runde. In seinem Vortrag ging er auf die historische und wirtschaftspolitische Entwicklung des KKV in Deutschland seit 1877 ein. Beide Redner hoben hervor, dass der KKV bundesweit wie auch in Hüsten eine starke Gemeinschaft der gesellschaftlichen Mitte darstellt, die sich in Arbeitswelt, Familie, Staat und Kirche engagiert und sich als offene, lebendige und christlich geprägte Organisation versteht.

Ein weiterer Höhepunkt des Festes war die Ehrung langjähriger Mitglieder.

Vor Ort ausgezeichnet wurden:

– Günter Bayha und Hans-Joachim Flesch für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft.

Weitere Jubilare:

– Franz-Albert Koch (70 Jahre),

– Karl-Heinz Werner (40 Jahre),

– Ingo Beckschäfer (25 Jahre).

Nach den Vorträgen und Ehrungen sowie der Ausgabe des neuen Veranstaltungskalenders für 2026 wurde die Feier bei Kaffee und Kuchen fortgesetzt. Eine Präsentation mit zahlreichen Bildern aus 75 Jahren KKV Hüsten, zusammengestellt von Hans-Peter Best, bot einen eindrucksvollen Rückblick auf die Geschichte der Gemeinschaft.

Im Laufe des Nachmittags klang das Fest in geselliger Runde und bei anregenden Gesprächen aus. Die Teilnehmenden blickten auf ein gelungenes, abwechslungsreiches und stimmungsvolles Jubiläums-Titularfest zurück.

Besichtigung Kolping-Bildungswerk und Berufskolleg Berliner Platz

Am 13. November 2025 trafen sich um 14:30 Uhr 33 KKV-erinnen und KKV-er zur Besichtigung des Kolping-Bildungszentrums Südwestfalen GmbH und dem Neubau des Berufskollegs Berliner Platz des Hochsauerlandkreises.

Zunächst stand das neue Kolping-Bildungszentrum in Hüsten auf unserem Besuchsprogramm. Wir wurden vom Geschäftsführer Markus Rickert und von der Koordinatorin der Berufsorientierung Kathrin Sölken begrüßt.

Bei Kaffee und Kuchen haben uns Herr Rickert und Frau Sölken in einer Präsentation die wesentlichen Aufgaben des Bildungszentrums und die Bildungsgänge vorgestellt. Dabei wurde auch über die auftretenden Probleme im Schulbetrieb berichtet und die von uns gestellten Fragen beantwortet.

Nach dieser gut 45-minütigen Präsentation hatten wir – in zwei Gruppen – genügend Zeit für die Besichtigung der verschiedenen Klassenräume und Werkstätten. Es sind Werkstätten für die Bereiche Holz, Metall, Lager/Handel und Farbe eingerichtet. Herr Rickert und Frau Sölken haben die spezifischen Lernaufgaben im Detail erläutert.

Nach dem informativen Besuch im Kolping Bildungszentrum sind wir zum nahegelegenen Berufskolleg Berliner Platz gegangen.

Der Schulleiter OStD Berthold Hohmann begrüßte uns im beeindruckenden Foyer des neuen Berufskollegs Berliner Platz des HSK. Danach begaben wir uns in einen Klassenraum.

Herr Hohmann stellte in einer ausführlichen Präsentation das neue Schulgebäude und wesentliche Aufgaben des Berufskollegs (BK) vor. Von Informationen zu den Schülerzahlen bis hin zu den Bildungsgängen der Berufsschule (duales System), der Vollzeitschulformen, des Beruflichen Gymnasiums und den Fachschulen für Technik und Wirtschaft reichten seine Ausführungen. Dabei konnte gut veranschaulicht werden, dass dieses Berufskolleg in seinen Bildungsbereichen breit aufgestellt ist. Damit können die Anforderungen für die persönliche Bildung und Notwendigkeiten in unserer heutigen, modernen und globalen Wirtschaftsgesellschaft erfüllt werden.

Diese reichen im gewerblich-technischen Bereich von der Kfz-, Versorgungs- und Elektrotechnik, über die Bereiche Holzverarbeitung und Mediengestaltung bis hin zum kaufmännischen Bereich von Wirtschaft und Verwaltung mit seinen verschiedenen Bildungsgängen. Dazu gehört auch die Berufsschule, die Höhere Berufsfachschule bis zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur).

Nach diesen Ausführungen hatten wir nun noch ausreichend Zeit, um uns einige Bereiche der neuen Schule anzusehen. Dabei wurden wir auch über die moderne Architektur und Infrastruktur des Schulgebäudes informiert. So verfügt die Schule über 93 Klassenräume.  Im Unterricht kommen nur noch Whiteboards mit ausreichenden Möglichkeiten für digitales Lernen zum Einsatz. Die Lehrer und Schüler arbeiten ausschließlich mit Tablets. Pro Tag sind im Durchschnitt bis zu 1000 Schülerinnen und Schüler zum Unterricht in der Schule anwesend.

Nach der sehr interessanten Präsentation und Führung haben wir uns im Foyer getroffen, um zum Abschluss den Tag an einem Büfett ausklingen zu lassen

Alle Teilnehmer haben an diesem Nachmittag zwei sehenswerte, interessante und wichtige Bildungseinrichtungen  kennen gelernt.

KKV Jahresfahrt 2025 nach Oberfranken

Am Hüstener Kirmesplatz trafen sich am 26.09.2025 um 06:30 Uhr 44 KKVerinnen und KKV-er zu unserer 27. KKV-Jahresfahrt, die die Teilnehmer nach Oberfranken mit den Zielen Bamberg, Coburg, Kloster Banz und Vierzehnheiligen bringen sollte. Nach zwei Stunden Fahrt fand hinter Kassel fand im bekannten und bewährten Stil unsere Frühstückspause statt – mit frischem Kaffee, belegten Brötchen und guter Laune, die trotz der frühen Stunde schon spürbar war.

Danach ging es auf direktem Weg nach Bamberg, wo bereits ein Tisch in der historischen Braustube Schlenkerla für uns reserviert war. Inmitten der malerischen Altstadt erwartete uns ein rustikales Ambiente, das den Charme fränkischer Braukunst und Gastlichkeit widerspiegelt. Serviert wurden typische Bamberger Spezialitäten. Besonders im Mittelpunkt stand das berühmte Rauchbier, das im Schlenkerla nach jahrhundertealter Tradition direkt aus dem Eichenholzfass gezapft wird. Die Meinungen dazu waren bunt gemischt: Während einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer den kräftigen, rauchigen Geschmack als echtes Highlight empfanden, blieb es für andere eher ein interessantes Erlebnis als ein neuer Lieblingsdrink.

Im Anschluss an das Mittagessen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Bamberg näher kennenzulernen. Dabei wurden wir von zwei Bamberger Geschichtenerzählern begleitet, die uns mit viel Witz und Charme durch die verwinkelten Gassen und historischen Plätze der Altstadt führten.

Ihr Rundgang war weit mehr als eine klassische Stadtführung: Mit kleinen Anekdoten, humorvollen Dialogen und überraschenden Details ließen sie die Geschichte Bambergs lebendig werden. Ob am Domplatz, in der Sandstraße oder vor dem Alten Rathaus – überall gab es etwas zu schmunzeln und zu staunen.

Die Mischung aus Information und Unterhaltung sorgte für viele Lacher und machte diesen Programmpunkt zu einem echten Highlight.

Nach dem erlebnisreichen Tag bezogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Zimmer im Welcome Kongresshotel Bamberg. Danach ging es zum gemeinsamen Abendessen.

Das Ristorante da Francesco erwartete uns in einzigartiger Lage auf dem Michelsberg – eingebettet in die historischen Mauern eines ehemaligen Klosters. Schon beim Betreten spürte man die besondere Atmosphäre: Gewölbedecken, ein stilvoller Weinkeller und ein Panoramablick, der die Altstadt von Bamberg in goldenes Licht tauchte.

Serviert wurden italienische Spezialitäten mit fränkischem Einschlag, Die Gespräche am Tisch waren lebhaft, die Stimmung gelöst – ein perfekter Abschluss für einen Tag voller Eindrücke, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse.

Der nächste Tag begann mit einem reichhaltigen gemeinsamen Frühstück im Hotel. Danach brachte uns unser bewährter Busfahrer Agostinho sicher und gut gelaunt in die ehemalige Residenzstadt Coburg – ein Ort, der Geschichte und Gegenwart auf charmante Weise verbindet.

Dort angekommen, wurden wir bereits von zwei freundlichen Reiseführerinnen erwartet, die uns mit viel Herzblut und Fachwissen durch die faszinierende Altstadt führten. Zwischen Schloss Ehrenburg, dem Marktplatz und den verwinkelten Gassen erfuhren wir Spannendes über die herzogliche Vergangenheit, die enge Verbindung zum britischen Königshaus und die architektonischen Besonderheiten der Stadt.

Doch Coburg zeigte sich nicht nur historisch, sondern auch kulinarisch von seiner besten Seite: Die berühmte Coburger Bratwurst, traditionell über Kieferzapfen gebraten, sorgte für neugierige Blicke und zufriedene Gaumen. Ebenso faszinierte der Coburger Mohrenbeutel – eine regionale Spezialität mit Geschichte und Geschmack.

Beim Bummel über den Wochenmarkt, vorbei an kleinen Manufakturen und liebevoll geführten Cafés, wurde deutlich: Coburg setzt auf Qualität, Handwerk und kulturelle Identität. Ein Ort, der nicht nur Sehenswürdigkeiten bietet, sondern auch Lebensart vermittelt.

Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas Freizeit in der Coburger Altstadt genießen konnten, ging es mit dem Bus weiter zum nächsten Höhepunkt: der Veste Coburg, auch bekannt als die „Fränkische Krone“.

Schon bei der Anfahrt beeindruckte die mächtige Burganlage, die sich mit ihren imposanten Wehrmauern, Türmen und historischen Gebäuden majestätisch über die Stadt erhebt. Die Veste zählt zu den größten und besterhaltenen Burganlagen Deutschlands und bietet nicht nur einen spektakulären Ausblick, sondern auch tiefe Einblicke in die Geschichte der Region.

Vor Ort teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Während die eine Gruppe durch die historischen Wohnräume geführt wurde und dabei die Lebenswelt vergangener Jahrhunderte hautnah erleben konnte, widmete sich die andere Gruppe der beeindruckenden Waffensammlung. Von mittelalterlichen Rüstungen bis zu kunstvoll gearbeiteten Jagdwaffen – die Ausstellung bot faszinierende Details und spannende Geschichten.

Die Führungen waren informativ und lebendig gestaltet, sodass beide Gruppen mit vielen neuen Eindrücken und einem erweiterten Blick auf die Geschichte Coburgs zur Veste zurückkehrten.

Anschließend ging es auf direktem Weg zurück nach Bamberg. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel, stand bereits das nächste kulinarische Highlight auf dem Programm.

Das Abendessen führte uns in das traditionsreiche Gasthaus Scheiners am Dom, ein echtes Juwel fränkischer Gastlichkeit mitten in der Altstadt. Die historischen Räumlichkeiten, die liebevolle Einrichtung verliehen dem Abend eine besondere Atmosphäre.

Serviert wurden klassische fränkische Spezialitäten wie Schäuferla mit knuspriger Kruste und Sauerbraten in würziger Soße – Gerichte, die nicht nur sättigten, sondern auch die regionale Kochkunst zelebrierten. Dazu wurde das beliebte Lagerbier gereicht, ein typisches fränkisches Bier mit vollmundigem Geschmack, das bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großen Anklang fand. Die Gespräche am Tisch waren angeregt und die Stimmung herzlich

Am nächsten Morgen, nach einem letzten gemeinsamen Frühstück, dem Check-out und dem Verstauen der Koffer, führte uns die Reise weiter nach Kloster Banz. Schon von weitem sichtbar thront die ehemalige Benediktinerabtei auf dem Banzberg bei Bad Staffelstein – ein Ort, der Geschichte, Spiritualität und moderne Nutzung auf eindrucksvolle Weise vereint.

Heute dient das Kloster der Hanns-Seidel-Stiftung als Bildungsstätte und ist zugleich eine kulturelle Bühne, unter anderem für das bekannte Festival Lieder auf Banz. Die imposante Anlage mit ihrer barocken Architektur, den weitläufigen Innenhöfen und der herrlichen Aussicht ins Maintal beeindruckte bereits beim ersten Anblick.

Im Rahmen einer informativen und lebendig gestalteten Führung erhielten wir spannende Einblicke in die Geschichte des Klosters, seine frühere Nutzung durch die Benediktinermönche und die heutige Funktion als Ort der politischen und gesellschaftlichen Bildung. Die prachtvollen Räume, die kunstvollen Details und die ruhige Atmosphäre machten diesen Besuch zu einem besonderen Moment.

Im Anschluss brachte uns der Bus zum Mittagessen nach Bad Staffelstein in die Gaststätte „Zum Goldenen Hirschen“. Das traditionsreiche Wirtshaus liegt in unmittelbarer Nähe zur berühmten Basilika Vierzehnheiligen und bot den idealen Rahmen für eine genussvolle Pause. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten nach dem Essen die Gelegenheit, die Basilika individuell zu besichtigen. Die Basilika Vierzehnheiligen zählt zu den herausragenden Sakralbauten des süddeutschen Rokoko und ist zugleich ein bedeutendes spirituelles Zentrum in Oberfranken. Erbaut nach den Plänen des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann, beeindruckt sie durch ihre lichtdurchflutete Architektur, das kunstvoll gestaltete Gnadenoval und die prachtvolle Ausstattung.

Danach führte uns die Rückfahrt mit dem Bus über Thüringen und Hessen zurück zu unserem Ausgangspunkt. Lediglich eine letzte Pause unterbrach die Heimreise – und diese hatte es noch einmal in sich: Unser Busfahrer Agostinho überraschte uns mit Sauerländer Würstchen im Brötchen, die er mit einem Augenzwinkern und viel Charme servierte.

So endete eine erlebnisreiche, informative und humorvolle Reise gegen 20 Uhr in der Freiheit Hüsten – erfüllt von schönen Erinnerungen, neuen Eindrücken und dem Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben.

Klönabend 2025

Am 18. Juli 2025 war es wieder soweit: Zum traditionellen Klönabend trafen sich 30 KKVerinnen und KKVer in der gemütlichen Gaststätte Zur alten Post in Herdringen. Der laue Sommerabend verwandelte den sonnendurchfluteten Biergarten in den perfekten Ort für entspannte Begegnungen und lebhafte Gespräche.

Die Wirtin Bianca Jüngst verwöhnte uns auch in diesem Jahr mit einem köstlichen Grillbuffet, das keine Wünsche offen ließ. Dazu gab es bestens gekühlte Getränke, die zur fröhlichen Stimmung beitrugen und für die nötige Erfrischung sorgten.

Zwischen Grillduft und Biergartenflair wurde viel gelacht, erzählt und geplant – ein Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsames Klönen im KKV Hüsten ist.