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Veranstaltungen 2022

Sommerfest 2022

Es war ein Sommerfest, wie es schöner nicht sein könnte – angenehme Temperaturen und Sonnenschein waren die besten Voraussetzungen für ein gelungenes Sommerfest.

In diesem Jahr hat das Organisationsteam des KKV-Hüsten das „Jagdschloss Herdringen“ als Ziel ausgesucht, das heute unter der Bezeichnung „Kulturstiftung Schloss Herdringen“ geführt wird und den Museumscharakter in den Vordergrund stellt.

Empfangen und begleitet wurden die 40 Mitglieder des KKV von dem Direktor des Museums, Herrn Robert Scheck.

Durch den Schlosspark und das Wildgehege wurden wir zum Schloss geführt.

Wer bis dahin glaubte, in dem Schloss verstaubte Ritterrüstungen und in die Tage gekommene historische Räume zu sehen, wurde mehr als positiv überrascht und eines Besseren belehrt.

Das Schloss ist in einem grundlegend restaurierten und renovierten Zustand. Alle während der Führung gezeigten Räume waren vom Boden bis zur Decke renoviert – ein überwältigender Eindruck durch die Strahlkraft der Böden, Stuckdecken, Portale und Ausstattungen.

Es war beeindruckend, wie Herr Scheck uns die Geschichte der Familie Fürstenberg vorstellte. Zu seinem Verantwortungsbereich gehört der Aus- und Umbau des Schlosses zu einem Museum.

Hier nur einige Auszüge der umfangreichen Führung:

Neben dem Königssaal, der seinen Namen einem Besuch des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV im Jahre 1853 verdankt, wurden wir durch den Ledersaal geführt, dessen Ledertapete aus dem 17. Jahrhundert stammt. Diese sehr seltene und in ihrem Zustand einmalige Wandverkleidung stammt aus der Burg Adolphsburg (Kirchhundem), die ebenfalls im Besitz der Familie Fürstenberg steht. Die Wandverkleidung wurde ca. 1905 aus der Burg aus- und in dem Schloss Herdringen wieder eingebaut, genauso wie die beeindruckenden Türen/Portale des Ledersaales. Auch aus der Burg Schnellenberg (Attendorn), wurden viele Einrichtungen und Einbauen nach Herdringen gebracht.

Die Führung führte uns ebenfalls in die Kapelle des Schlosses, die von dem Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner gebaut wurde. Die Sandsteine der Kapelle stammen aus der Dombauhütte des Kölner Doms. Wenn man so will, ist die Kapelle ein kleiner Teil des Kölner Doms, was vermutlich seines Gleichen sucht.

In der Gerichtslaube, die ebenfalls vollständig renoviert wurde, konnten wir die neue Wandgestaltung bestaunen, die an die frühere Wandbespannung optisch angelehnt wurde. Diese Arbeiten wurden durch die Fa. Clemens Köhler aus Niederense ausgeführt. Die intensive rote Farbe des Stoffes gibt dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre.

In der zweiten Etage präsentierte uns Herr Scheck die neu eingerichtete Galerie mit Gemälden aus Familienbesitz. Diese Gemälde konnten u.a. wegen abgelaufener Leihverträge wieder nach Herdringen zurückgeführt werden. Präsentiert werden sie in verschiedenen Räumen, die jeweils in intensiven Farben einen ganz eigenen Charakter aufweisen. Jeder Raum steht für ein bestimmtes Thema oder Motiv. Insgesamt verfügt die Sammlung über mehr als 900 Bilder, von denen fast 200 ausgestellt sind, darunter einmalige Exponate.

Künftig werden in einigen Räumen wechselnde Bilderausstellungen den Besuchern präsentiert.

Damit folgt das Museum der Neuausrichtung der Stiftung, das Schloss Herdringen für Besucher zu öffnen. Daneben werden Vermietungen für Events, standesamtliche Hochzeiten, Präsentationen und Familienfeiern angeboten.

Ein herzlicher Dank noch einmal an Herrn Scheck für seine informative und kurzweilige Führung.

Anschließend ging es in den Biergarten des Landgasthof Schweineberg, der nur fünf Minuten entfernt vom Schloss liegt. Im Schatten der Bäume haben es sich alle gut gehen lassen. Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass Herr Scheck unserer Einladung gefolgt ist und uns einige Zeit mit seiner Anwesenheit erfreut hat. Dafür bekam er auch ein „dreifaches KKV“.

Insgesamt war das Sommerfest ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie schön die Veranstaltungen des KKV-Hüsten sind.

Neueste Entwicklungen im Klinikum Hochsauerland von 2022 bis 2025

Zum zweiten Vortrag des KKV Hüsten in diesem Jahr trafen sich am 19. Mai 2022 um 19:00 Uhr insgesamt 34 KKV-Mitglieder in der Turnhalle der ehemaligen „Petri-Schule”, die jetzt, nach umfangreichen Umbaumaßnahmen, als Aula der „Bildungsakademie der Gesundheits- und Sozialwirtschaft Hochsauerland gGmbH“ genutzt wird.

Der Vortrag wurde durch den Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Hochsauerland, Herrn Diplom Kaufmann Werner Kemper gehalten und stand unter dem Thema: „Neueste Entwicklungen im Klinikum Hochsauerland von 2022 bis 2025“.

Nach der Begrüßung durch unseren KKV-Vorsitzenden, Herrn Uli Betkerowitz, gab Herr Kemper einen aktuellen Überblick, wie sich das Klinikum derzeit darstellt und in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird. In seinem medienunterstützten Vortrag gab er den Anwesenden einen umfassenden Überblick über bereits durchgeführte Maßnahmen und künftige Entwicklungen, mit denen die Gesundheitsversorgung der im Einzugsbereich des Klinikums liegenden 310000 Menschen sicher gestellt werden soll.

Nachfolgend sollen hier nur die Schwerpunkte des neunzig minütigen Vortrags genannt sein:

Die vier Krankenhausstandorte in Hüsten, Neheim, Arnsberg und Meschede firmieren seit April 2018 als gemeinsame Krankenhausgesellschaft mit christlicher Prägung unter dem Namen „Klinikum Hochsauerland GmbH“ und bieten ein umfassendes Angebot an Gesundheitsleistungen für fast jede Erkrankung.

Träger des Klinikums sind die Alexianer Misericordia GmbH, Krankenhausträgergesellschaft mit Sitz in Münster mit 63,95 % Anteil und die St. Johannes und Maria Stiftung mit Sitz in Neheim mit 36,05 %.

Das Klinikum ist in seiner jetzigen Organisation für die größte Fläche in Nordrhein-Westfalen mit der gleichzeitig zweitniedrigsten Bevölkerungsdichte zuständig. Organisatorisch stellt dies die Verantwortlichen vor große Herausforderungen, um den Spagat zwischen einem breit gefächerten Gesundheitsangebot und wirtschaftlicher Geschäftsführung zu schaffen.

Das Klinikum hat 2021 mit seinen derzeit über 900 Betten mehr als 40.000 stationäre Patienten und über 105.000 ambulante Behandlungsfälle versorgt. Die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat sich von einst 1200 auf knapp 3.000 (mit steigender Tendenz) fast verdreifacht. Damit ist das Klinikum größter Arbeitgeber in der Region.

Die zukünftigen Entwicklungsfelder für das Klinikum bilden die Schwerpunkte “somatische Akutmedizin”, die “Altersmedizin” und die “akutpsychiatrische Versorgung” mit der strategisch notwendigen “Personalgewinnung und -entwicklung”.

Eine der größten Herausforderungen sieht Herr Kemper auch im organisatorischen Umbau des Klinikums mit der Konzentration der verschiedenen medizinischen Leistungen, die Doppelzuständigkeiten und vor allem Krankentransporte zwischen den vier Standorten stark reduzieren und sogenannte “Abmeldungen” (Erreichen der Aufnahmekapazitäten) weitestgehend vermeiden sollen.

Dies führt neben den aktuellen Baumaßnahmen auch zu künftigen baulichen Erweiterungen an allen vier Standorten. Zu sehen ist dies bereits am Karolinen-Hospital in Hüsten, wo neunzehn Fachabteilungen mit zwölf Operationssälen errichtet werden und das künftig rund um die Uhr über einen Hubschrauberlandeplatz Notfallpatienten aufnehmen kann. Damit wird das Karolinen-Hospital in Hüsten das zentrale Haus für das Klinikum. Gleichzeitig entsteht derzeit im St. Walburger-Krankenhaus in Meschede eine Zentralküche für das Klinikum, die ab Oktober täglich mehr als 1300 Mahlzeiten herstellen kann. Auch hierdurch werden Doppelzuständigkeiten aufgelöst. Die Investitionssumme allein für das Karolinen-Hospital beträgt 88 Millionen Euro.

Für das strategisch erfolgskritische Entwicklungsfeld Personal konnte mit den renovierten Gebäuden der (alten) Petri-Schule eine zentrale Aus- und Fortbildungsstätte für das Klinikum errichtet werden, die über vierzehn Klassenräume, sechs Labore und eine moderne Aula (alte Sporthalle) verfügt, denn das Klinikum muss sehr viel in die Personalgewinnung, Aus- und Fortbildung sowie Qualifizierung des Personals investieren, um den stetig steigenden Anforderungen auch in der Zukunft gerecht zu werden. Dazu gehört neben der Ausbildung in den Pflegeberufen auch die Möglichkeit der akademischen Ausbildung im Rahmen der Bachelorstudiengänge „Pflege“ und „Hebammenkunde“ in Kooperation mit der Bildungsakademie Caritas. Künftig sollen auch Masterstudiengänge bis hin zur Promotion möglich sein.

Zwischen 2020 bis 2025 will das Klinikum Hochsauerland insgesamt ca. 231 Millionen Euro investieren, um die gesetzten Ziele an allen vier Standorten zu erreichen.

Im Anschluss seines Vortrages stand Herr Kemper den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen sind den beiden anliegenden Folien zu entnehmen und im Internet unter „Klinikum Hochsauerland“ zu finden.

Traditionswallfahrt zur Klosterkirche Oelinghausen am 12. Mai 2022

Nach dreijähriger Corona bedingter Pause fand am 12. Mai 2022 die Traditionswallfahrt zur Klosterkirche nach Oelinghausen statt. Insgesamt nahmen 44 KKVerinnen und KKVer aus den KKV-Ortsgemeinschaften Hüsten, Neheim und Menden an der Wallfahrt teil. Ausrichter in diesem Jahr war der KKV Neheim und die festlich gestaltete Maiandacht hielt Pastor Stephan Jung aus Neheim.

Der Ausklang des Abends fand im Gasthof Danne statt. Zwischen den Mitgliedern der verschiedenen Ortsgemeinschaften fanden viele kommunikative und interessante Gespräche statt. Gerade nach der Coronazeit war es für die Teilnehmer eine angenehme Abwechslung, wieder einmal in vertrauter Runde zu sein.

“Quo vadis, Stadt Arnsberg?”

Zum ersten Vortrag des KKV Hüsten im Jahre 2022 trafen sich am 07. April 2022 um 19:30 Uhr insgesamt 30 KKV-Mitglieder im Vortragsraum der Volksbank Sauerland in Hüsten.

Es referierte der Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Herr Ralf Paul Bittner, zum Thema: „Quo vadis, Stadt Arnsberg?“. Bürgermeister Bittner gab in seinen informativen, mit Bildern unterlegten Ausführungen einen differenzierten Ausblick über städtische Planungen und Entwicklungsvorhaben, die aktuell, mittel- und langfristig für die Stadt Arnsberg durchgeführt werden sollen.

Folgende Themen  zur Stadtentwicklung stellte Herr Ralf Paul Bittner vor:

Integriertes Handlungskonzept Altstadt Arnsberg – mit Aufnahmeantrag in die Städtebauförderung, Entwicklung Schlossberg

Stadtumbaugebiet Hüsten – Sport-Sole-Park „Große Wiese“, Bahnhof Neheim-Hüsten, Campus Berliner Platz

Innenstadt Neheim – Erarbeitung eines Innenstadtkonzeptes, Fördermittel aus Bundesprogramm

Dorferneuerungen – neue Dorfmitte Wennigloh, Dorfplatz Müschede, Projekte in Oeventrop und Bruchhausen

Wohnen in der Stadt Arnsberg – Entwicklung von Wohnungsbau- und Gewerbeflächen

Stärkung von Feuerwehr und Rettungsdienst – Neu-/Umbaumaßnahmen

Verkehrsplanung der Radwege – Weiterbau des „RadXpressweges“ (RXA),  Bürgerradweg Holzen, „bike & ride“-Anlage Bahnhof Neheim-Hüsten und Radwegezukunft („Röhrtalradweg“, Anbindung Breitenbruch – Möhnesee)

Verkehrsplanungen/Stärkung ÖPNV – Neugestaltung ZOB Neheim, Erneuerung der Fahrgastunterstände,  stadtteilbezogene Konzepte wie „Tempo 30“

Rathaussanierung, Neubau Bürgerzentrum, Schul- und Kindergartenprojekte, Hochwasserschutz und Renaturierung der Flüsse

Im Anschluss seines Vortrages stand Herr Bürgermeister Bittner den Teilnehmern für weitere Fragen (z.B. zum Thema Lehrschwimmbecken) zur Verfügung.

Zum Ende bedankte sich der 1. Vorsitzende des KKV Hüsten, Ulrich Betkerowitz, bei dem Referenten für diese informative und interessante Veranstaltung und bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihr Kommen.

Generalversammlung des KKV 2022

Die diesjährige Generalversammlung des KKV Hüsten fand am 18. März 2022 im Gesellenhaus Hüsten statt. Der 1. Vorsitzende Ulrich Betkerowitz konnte 35 KKVerinnen und KKVer begrüßen. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres, standen die Vorstandswahlen im Mittelpunkt. Folgende Vorstandsposten wurden neu gewählt:

  • 1. Vorsitzender: Ulrich Betkerowitz 
  • 2. Vorsitzender: Peter Gawenda
  • Pressesprecher: Helmut Schulte
  • stellv. Schriftführer: Günter Roland 
  • Beisitzer: Hubert Prange 
  • Beisitzer: Heiner Vogel

Kassenprüfer sind Volker Koch und Christel Vogel. Elisabeth Kroll wurde zur stellvertretenden Kassenprüferin gewählt.

Da in den vergangenen zwei Jahren die Titularfeste wegen Cornona abgesagt werden mussten, fand die Ehrung der Jubilare aus den Jahren 2020 und 2021 im Rahmen dieser Generalversammlung statt.

Geehrt wurden:

  • Franz-Albert Koch für 65 Jahre Mitgliedschaft
  • Peter Reinsch für 50 Jahre Mitgliedschaft
  • Meinolf Bäcker für 40 Jahre Mitgliedschaft
  • Johannes Linke für 40 Jahre Mitgliedschaft
  • Werner Saure für 40 Jahre Mitgliedschaft
  • Karl Bernd Neuhaus für 25 Jahre Mitgliedschaft

Außer Karl Bernd Neuhaus hatten die anderen Jubilare ihr Kommen abgesagt, so dass nur Karl Bernd Neuhaus die Ehrung persönlich entgegennehmen konnten.

Der 1. Vorsitzende stellte im Anschluss das Jahresprogramm vor. Die beiden bisher ausgefallenen Veranstaltungen werden am 19.05.2022 (Neueste Entwicklungen im Klinikum HSK) und am 07.07.2022 (Besichtigung der Mühlenakademie) stattfinden. Die Jahresfahrt geht vom 01.-03.10.2022 an den MIttelrhein.

Um 20:05 Uhr beendete Ulrich Betkerowitz die Generalversammlung und bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Kommen. Ein Abendessen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein beendete die diesjährige Generalversammlung.

Bäckerei Vielhaber – Besichtigung der Mühlen-Akademie

Die geplante Besichtigung der Mühlen-Akademie bei der Bäckerei Vielhaber in Stockum am 17. Februar 2022 müssen wir aufgrund der aktuellen Corona-Situation absagen. Bei dem hohen Inzidenzwert in unserem Kreis halten wir es für unverantwortlich, die Veranstaltung durchzuführen.

Allerdings haben wir mit Herrn Vielhaber vereinbart, dass die Besichtigung der Mühlen-Akademie zu gegebener Zeit nachgeholt werden kann. Neuer Termin: 07. Juli 2022

Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis, es kann nur besser werden. Bleiben Sie gesund.

Start ins Jahr 2022

Der KKV Hüsten wünscht allen Mitgliedern ein frohes, gesundes 2022.

Das neue Jahr ist da, verbunden mit der Hoffnung und Zuversicht und dem Wunsch nach Normalität. Dies wird uns schon bei unserer ersten Veranstaltung zum Teil widerlegt und wir können das Jahr 2022 nicht so beginnen, wie wir es geplant haben. Die aktuelle Corona-Lage mit den steigenden Inzidenzwerten geben uns keine Möglichkeit, unsere Veranstaltung “Neueste Entwicklungen im Klinikum Arnsberg” am 20.01.2022 stattfinden zu lassen. Schweren Herzens haben wir uns deshalb entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Wir werden allerdings versuchen, den Vortrag von Herrn Werner Kemper im Laufe des Jahres nachzuholen. Sobald wir einen Termin gefunden haben und die Corona-Lage es erlaubt, werden wir den Vortrag nachholen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.