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Veranstaltungen 2024

Sommerfest 2024 – Kleine Stadtführung in Arnsberg

Zu unserem diesjährigen Sommerfest trafen sich insgesamt 28 Mitglieder des KKV-Hüsten vor dem „Hirschberger Tor“ in (Alt-)Arnsberg, wo wir durch den bekannten Stadtführer Henning Fette herzlich begrüßt wurden. Er vermittelte uns auf unserem Stadtrundgang in den folgenden fast zwei Stunden geschichtliche Hintergründe zur Stadt Arnsberg. Wir hörten Wissenswertes zum Kloster Wedinghausen (hier war der Schrein der Heiligen Drei Könige aus Köln aufbewahrt), zur Probsteikirche und zum Hirschberger Tor. Herr Fette konnte uns anschaulich die Entwicklung der landwirtschaftlich geprägten Stadt Arnsberg zur preußischen Regierungs- und Beamtenstadt erzählen. Einige Bauten aus der Zeit um 1816 sind heute noch Wahrzeichen der Stadt, die durch den Baumeister Karl Friedrich Schinkel entworfen wurden. Vor allem der Neumarkt ist davon geprägt. Über den Steinweg hinweg führte uns der Weg weiter bis zum Alten Rathaus und zum Glockenturm. Der Abschluss der Stadtführung fand in der Stadtkapelle „St. Georg“ aus dem Jahre 1323 statt, wo ab 1816 sowohl katholische und protestantische Gottesdienste stattfanden, zur damaligen Zeit im katholisch geprägten Arnsberg, schon ein außergewöhnlicher ökumenischer Weg.

Nun war es von der Kapelle aus nur noch ein kurzer Weg bis zur Gaststätte „Zum Alten Schloss“, wo wir bei Sonnenschein im Biergarten den schönen Blick ins Ruhrtal und ein Grillbuffet genießen konnten.

Traditionswallfahrt zur Klosterkirche nach Oelinghausen

An der Traditionswallfahrt zur Klosterkirche nach Oelinghausen nahmen 46 Mitglieder der KKV-Ortsgemeinschaften Hüsten, Neheim und Menden teil. Angeführt wurde die Wallfahrt durch die  Fahnenträger aus Hüsten und Neheim.

Da die Klosterkirche zur Zeit renoviert wird, fand die festlich gestaltete Andacht in der Krypta der Klosterkirche statt. Hier  sprach Vikar Florian Reddeker  aus Neheim über die Verehrung Marias als die Mutter der Glaubenden und Maria als Trösterin alles Betrübten.

Der Ausklang des Abends fand wie in den vergangenen Jahren wieder im Gasthof Danne statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer führten viele interessante Gespräche und die Kommunikation stand im Mittelpunkt.

Betriebsbesichtigung der Firma WEPA

Am 24. April 2024 besichtigte der KKV Hüsten das heimische Unternehmen WEPA in Arnsberg Müschede. Das Interesse an dieser Veranstaltung war riesig, aber leider konnten am Ende nur 36 Personen an der Betriebsbesichtigung teilnehmen .

Aufgeteilt in drei Gruppen begann die Betriebsbesichtigung in der Aufbereitung von Altpapier.  Danach wurde der gesamte Fertigungsprozess bis zum Endprodukt vorgestellt.

Die WEPA ist führender Hersteller von Hygienepapieren aus Recyclingfasern mit einem Marktanteil von ca. 25% in Deutschland und ca. 8% in Europa. 22 Papiermaschinen bieten eine Produktionskapazität von 850.000 Tonnen, die an über 80 Verarbeitungsautomaten zu Toilettenpapier, Küchen-, Taschen- und Kosmetiktüchern, Servietten, Handtuchpapier sowie Putz- und Arztrollen verarbeitet werden. Die hergestellten Hygienepapiere, die auf einem sehr hohen Nachhaltigkeitslevel produziert werden, vertreibt die WEPA überwiegend als Handelsmarken an den europäischen Lebensmitteleinzelhandel. Daneben stellt die WEPA auch komplette Waschraumlösungen für z.B. öffentliche Waschräume, die Industrie, Büros und Einrichtungen des Gesundheitswesens her.

Aktuell beschäftigt der gesamte WEPA-Konzern über 4.000 Mitarbeiter an den in- und ausländischen Standorten mit einem Umsatz von über 1,7 Mrd. Euro.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von der Betriebsbesichtigung sehr beeindruckt. Den gesamten Produktionsprozess sehen zu können, das hatte schon etwas Besonders. Viele hatten sich den Ablauf nicht so vorgestellt und waren positiv überrascht.

Nach dieser sehr informativen Betriebsbesichtigung ging es in den Schützenkrug in Müschede, der extra für uns geöffnet hatte. Hier kamen noch vier weitere Mitglieder dazu und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen den selbstgemachten, sehr leckeren Kuchen und den Kaffee.

Generalversammlung 2024

Zur Generalversammlung des KKV Hüsten wurden im Landgasthof Schweineberg in Herdringen  47 KKVerinnen und KKVer vom 1. Vorsitzenden Ulrich Betkerowitz  herzlich begrüßt. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen stellte Peter Gawenda den Geschäftsbericht des Vorstandes  vor und gab einen Rückblick auf die im Jahr 2023 durchgeführten zwölf Veranstaltungen mit sehr erfreulichen Teilnehmerzahlen. Höhepunkte waren neben der Generalversammlung, dem Titularfest, der Winterwanderung, der Besuch von SKS in Sundern die Dreitagesfahrt nach Hannover und Wolfsburg.  Im Anschluss präsentierte die Schatzmeisterin Martina Quadflieg einen  erfreulichen Kassenbericht  und konnte über eine ausgeglichene Kassenlage berichten. Die Kassenprüfer Christel Vogel und Wilfried Esser lobten die vorbildliche Kassenführung und stellten den Antrag auf Entlastung. Diese wurde dem gesamten Vorstand und der Schatzmeisterin einstimmig erteilt.

Bei den Wahlen stellten sich sowohl der 1. Vorsitzende  Ulrich Betkerowitz als auch der 2. Vorsitzende Peter Gawenda nach zehn Jahren nicht mehr zur Wahl.  Als neuer 1. Vorsitzender wurde Norbert Runde und als neuer 2. Vorsitzender Achim Quadflieg vorgeschlagen. Beide wurden in Einzelabstimmungen einstimmg für die nächsten zwei Jahre gewählt. Bei den weiteren Wahlen wurden einstimmig folgende Positionen besetzt:  stv. Schriftführer  Günter Roland und Pressesprecher Helmut Schulte.

In den Beirat wurden Hubert Prange und Heiner Vogel wiedergewählt. Für Norbert Runde und die nicht zur Wiederwahl stehende Angela Eickhoff wurden Ulrich Betkerowitz und Peter Gawenda gewählt.

Norbert Runde bedankte sich – unter dem Beifall der knapp 50 KKVerinnen und KKVern – mit einem großen Präsentkorb bei Ulrich Betkerowitz und Peter Gawenda für ihr Engagement im KKV Hüsten.

Als neuer Kassenprüfer wurde für Christel Vogel, die satzungsgemäß ausschied,  Friedhelm Henneke gewählt. Wilfried Esser ist noch ein Jahr im Amt.

Mit  einer Vielzahl von interessanten Gesprächen endete die diesjährige Generalversammlung.

Winterwanderung 2024

Zur Winterwanderung des KKV Hüsten trafen sich um 14:30 Uhr vierzig wanderfreudige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Parkplatz des Landgasthofes Hoffmann. Nach der Begrüßung durch das Organisationsteam Hubert Prange und Peter Gawenda ging es auf eine ca. vier Kilometer lange Wanderung durch das Mühlbachtal und zwar entlang des Poesiepfads.  Zur allgemeinen Stärkung fand zwischendurch eine kleine Rast mit heißen Getränken auf dem Wanderparkplatz Mühlbachtal statt.

Danach führte der Weg über einen Teil des WaldKulTour-Weges oberhalb der Klosterteiche direkt zum Kloster Rumbeck. Hier kamen weitere neun KKV Mitglieder hinzu. Begrüßt wurde die Gruppe um 16:15 Uhr durch Herrn Thomas Niemand vom Klosterverein Rumbeck. Herr Niemand führte die Gruppe durch die Außenanlagen des Klosters und danach in die Klosterkirche. Dabei gab es viele interessante Informationen über die Jahrhunderte alte Geschichte des Klosters, über das Klosterleben der Prämonstratenser-Chorfrauen und über die Klosterkirche, eine der ältesten Hallenkirchen Westfalens. Zum Abschluss spielte Herr Niemand kirchliche Stücke auf der historischen Kirchenorgel.

Um 17:30 Uhr ging es zum Landgasthaus Hoffmann, wo ein schön eingerichteter Raum zum Essen und für „ein“ warmes oder kaltes Getränk reserviert war. In gemütlicher Runde konnten alle 49 KKV-Mitglieder bei guter Stimmung und netten Gesprächen die Winterwanderung ausklingen lassen. Alle waren sich einig, dass sie wieder an einer sehr schönen, gut organisierten und sehr unterhaltsamen KKV-Veranstaltung teilgenommen haben.

Neurologie im Klinikum Hochsauerland

Die erste Veranstaltung in diesem Jahr haben wir wieder einem medizinischen Thema gewidmet.

Herr Privatdozent Dr. Armin Buss, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Klinikum Hochsauerland, hielt am 18. Januar um 19:00 Uhr einen Vortrag zum Thema:

Aufgaben der Neurologie im Klinikum Hochsauerland u. a. mit den Schwerpunkten „Schlaganfall: Präventionsmöglichkeiten und Alarmsignale, die jeder kennen sollte.“ und „Fachübergreifende Schlaganfallbehandlung in der Stroke Unit.“

Zu diesem wichtigen und aktuellen Thema kamen 46 Personen aus dem KKV-Hüsten und Gäste, die der öffentlichen Einladung gefolgt sind.

Herr Dr. Buss stellte zunächst in seinem einstündigen Vortrag wesentliche Aufgabengebiete der Neurologie im Zusammenhang mit der Thematik „Schlaganfälle“ und deren Diagnostik und Behandlung vor.

Der Begriff Schlaganfall bezeichnet eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn, die entweder infolge eines Gefäßverschlusses oder durch eine Hirnblutung entsteht und zur Schädigung von Gehirnarealen führt.

Aus der Vielzahl seiner Vortragsinformationen werden nachfolgend nur kurz einige Aspekte aufgeführt:

  • Ein Schlaganfall kann jeden treffen, vom Säugling bis hin zu alten Menschen. Der Schlaganfall ist keine reine Alterskrankheit. Das Schlaganfallrisiko steigt aber mit zunehmendem Alter.
  • Mit ca. 270.000 Schlaganfällen pro Jahr ist es die dritthäufigste Todesursache, eine Krankheit die mit der höchsten Behinderungrate einhergeht.
  • Als typische Anzeichen für einen Schlaganfall wurden u.a. genannt: halbseitige Lähmung eines Gesichtsfeldes, Taubheitsgefühl, hängender Mundwinkel, Sehstörungen, Sprach- und Lesestörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Erbrechen.
  • Wenn etwas auf einen Schlaganfall hindeutet, sollte sofort mit der Telefonnummer 112 der Rettungsdienst alarmiert werden, denn je schneller eine Behandlung im Krankenhaus erfolgen kann, desto besser sind die Chancen, die Folgen eines Schlaganfalles zu vermeiden oder mindestens zu verringern. Geschädigtes Gehirngewebe ist für immer verloren.
  • Im Klinikum Hochsauerland ist für Schlaganfall-Patienten eine sog. „Stroke Unit“ eingerichtet worden, eine Art Intensivstation für Schlaganfallpatienten. Hier arbeiten die Neurologen mit Ärztinnen und Ärzten anderer Disziplinen sowie spezialisierten Pflegekräften zusammen.

Nach seinen Ausführungen zur Thematik „Schlaganfall“ stand Herr Dr. Buss den Teilnehmern noch für Fragen zur Verfügung.