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November 2026

Jahresfahrt nach Berlin (Einladung von Dirk Wiese, SPD und MdB)

Impressionen der Jahresfahrt 2026 nach Berlin: KKV Hüsten auf politischer Entdeckungsreise

Vom 2. bis 5. November 2026 reiste eine 48-köpfige Delegation des KKV Hüsten auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese (SPD) in die Bundeshauptstadt. Die viertägige Fahrt bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gelungene Mischung aus tiefen Einblicken in den politischen Arbeitsalltag, historischer Spurensuche und Raum für den persönlichen Austausch.

Tag 1 (Montag, 02.11.): Anreise und stimmungsvoller Auftakt

  • Anreise im Komfortbus: Bereits am Frühmorgen startete die 48 Personen starke Reisegruppe im eigenen Fernreisebus gen Osten. Nach einer entspannten Fahrt erreichte die Gruppe ihr Quartier, das Victor’s Residenz-Hotel Tegel, das als ideale Basis für die kommenden Tage diente.
  • Gemeinsamer Abend: Nach dem Check-in und dem ersten Einrichten kam die Reisegruppe zum gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant zusammen. Bei guten Gesprächen und in geselliger Runde stimmten sich alle auf das bevorstehende politische Programm ein.

Tag 2 (Dienstag, 03.11.): Politische Stiftungsarbeit, Demokratiegeschichte & Stadtpolitik

  • Informationsgespräch in der Friedrich-Ebert-Stiftung: Den inhaltlichen Auftakt bildete ein Besuch der Friedrich-Ebert-Stiftung. In einem vertiefenden Vortrag zeichnete die Referentin die bewegte Geschichte der Stiftung anhand von vier historischen Schwerpunkten nach:
    1. Gründung in der Weimarer Republik (1925): Entstanden auf Wunsch des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert, um Arbeiterkindern ein Studium zu ermöglichen.
    2. Verbot und Enteignung im Dritten Reich (1933): Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden die SPD und die FES zerschlagen, Besitztümer beschlagnahmt und die Bildungsarbeit gewaltsam gestoppt.
    3. Wiederaufbau und Bonner Republik (nach 1945/1954): Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die Neugründung in Bonn und die Weiterentwicklung zu einer zentralen Säule der politischen Bildung und internationalen Demokratieförderung.
    4. Moderne Hauptstadtpräsenz (seit dem Berlin-Umzug): Die Etablierung des heutigen Berliner Standorts in der Hiroshimastraße am Tiergarten als weltweites Konferenzzentrum und Thinktank für Soziale Demokratie.
  • Parlamentshistorische Ausstellung im Deutschen Dom: Am historischen Gendarmenmarkt besuchte der KKV die Ausstellung „Wege – Irrwege – Umwege“. Der Rundgang veranschaulichte eindrucksvoll die historische Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
  • Stärkung am Mittag: Zur Mittagszeit kehrte die Gruppe im Gasthaus „Erdinger“ ein, um sich bei deftiger Küche für das Nachmittagsprogramm zu stärken.
  • Politische Stadtrundfahrt & Kiez-Spaziergang: Am Nachmittag erkundete die Gruppe die Hauptstadt aus einem ganz besonderen Blickwinkel. Sowohl während der Busfahrt als auch beim anschließenden Stadtrundgang standen städtebauliche Wandlungen, historische Schnittstellen und aktuelle politische Brennpunkte im Mittelpunkt der Erläuterungen.
  • Abendausklang in der Grand Bar: Ein ereignisreicher Tag fand seinen stilvollen Abschluss beim gemeinsamen Abendessen in der stimmungsvollen „Grand Bar“, wo die gewonnenen Eindrücke noch lange vertieft wurden.

Tag 3 (Mittwoch, 04.11.): Politik hautnah – Ministerium, Plenarsitzung & Treffen mit MdB Dirk Wiese

  • Fokus Regierungsviertel: Der Tag begann mit einer vertiefenden Stadtrundfahrt, die ihren Schwerpunkt gezielt auf die Bauten, die Architektur und die funktionellen Abläufe im Berliner Regierungsviertel legte.
  • Historischer Tiefgang im Bundesministerium der Finanzen: Im Bundesfinanzministerium erhielt die Reisegruppe nicht nur exklusive Einblicke in aktuelle Finanzfragen, sondern lernte auch die wechselvolle Geschichte des Detlev-Rohwedder-Hauses von den 1930er-Jahren bis heute kennen:
    1. Drittes Reich (1935–1936): Errichtet unter den Nationalsozialisten als gigantischer Komplex für das Reichsluftfahrtministerium unter Hermann Göring – ein Machtsymbol nationalsozialistischer Architektur und Aufrüstungspolitik.
    2. DDR-Zeit & Volksaufstand (ab 1949): Nach dem Krieg von den Sowjets genutzt, diente das Gebäude ab 1949 als Haus der Ministerien der DDR. Historische Bedeutung erlangte der Ort am 17. Juni 1953 als zentraler Schauplatz des Volksaufstandes gegen das SED-Regime.
    3. Wiedervereinigung & Treuhand (1990er): Nach der Wende wurde der Gebäudekomplex Sitz der Treuhandanstalt, die die Privatisierung der DDR-Staatswirtschaft organisierte. 1992 erhielt das Bauwerk seinen heutigen Namen im Gedenken an den von der RAF ermordeten Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder.
    4. Heute: Seit 1999 dient das historische Gebäude als erster Dienstsitz des Bundesministeriums der Finanzen.
  • Mittagessen im Restaurant „Peking Ente“: Nach dem fachlichen und historischen Austausch genoss die Reisegruppe fernöstliche Spezialitäten im Restaurant „Peking Ente“.
  • Live-Erlebnis im Deutschen Bundestag: Am Nachmittag folgte der architektonische und politische Höhepunkt im Reichstagsgebäude. Die Gruppe nahm direkt von der Besuchertribüne aus an einer Live-Plenarsitzung teil und erlebte die Debatten der Abgeordneten hautnah im Debattenraum des Parlaments.
  • Das persönliche Gespräch mit MdB Dirk Wiese: Das absolute Highlight der Reise war das anschließende direkte Treffen mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese. In einer sehr offenen und nahbaren Gesprächsrunde berichtete der Abgeordnete aus seinem Berliner Alltag, sprach über aktuelle Bundespolitik und nahm sich ausführlich Zeit, um die Fragen der Hüstener Reisegruppe zu beantworten.
  • Faszination Reichstagskuppel: Der Besuch der Glaskuppel auf dem Dach des Reichstagsgebäudes rundete den Tag ab. Bei beeindruckender Beleuchtung genossen die Teilnehmer den Panoramablick über das nächtliche Berlin.

Berlin bei Nacht: Die Hauptstadt im Lichterglanz

Ein besonderes Erlebnis für die Reisegruppe waren die Abendstunden in der Bundeshauptstadt. Wenn die Dämmerung über Berlin einbricht, entfaltet die Metropole eine ganz eigene, faszinierende Atmosphäre.

  • Spektakuläre Kulisse am Spreeufer: Das Regierungsviertel zeigt sich im Dunkeln von seiner eindrucksvollsten Seite. Die beleuchteten Fassaden der modernen Staatsbauten spiegeln sich in den ruhigen Wogen der Spree, während das beleuchtete Band des Bundes die gläsernen Brücken zwischen Ost und West verbindet.
  • Der magische Rundblick: Der nächtliche Blick von der beleuchteten Reichstagskuppel über das Häusermeer Berlins bildete den visuellen Höhepunkt eines jeden Hauptstadtabends. Die Lichterstraßen Unter den Linden und rund um den Gendarmenmarkt zeichneten die Konturen der historischen Mitte nach.
  • Berliner Abendkultur: Ob in den gemütlichen Lokalen im Kiez, den traditionsreichen Brauhäusern oder bei einem Spaziergang entlang historischer Prachtbauten – das abendliche Berlin verband auf unserer Reise politische Aktualität mit entspannter Hauptstadteleganz und bot den perfekten Rahmen für den täglichen Austausch.

Tag 4 (Donnerstag, 05.11.): Rückreise ins Sauerland

Nach einem ausgiebigen Frühstück trat die 48-köpfige Reisegruppe im Bus die Heimreise an. Im Gepäck hatten alle nicht nur zahlreiche neue Erkenntnisse über das politische Berlin, sondern auch das Gefühl einer gestärkten Gemeinschaft.

Ein besonderer Dank des KKV Hüsten gilt MdB Dirk Wiese und Hendrik Bünner aus dem Wahlkreisbüro in Meschede  für die Einladung, die hervorragende Organisation und die gastfreundliche Betreuung während der gesamten Reise!